Firmenlogo, Signet - Gestaltung

Auf dieser Seite finden Sie Wissenswertes über die Gestaltung von Firmenlogo und Signet. Ein Service von www.computersatz.de - Ihrem Partner, wenn es um die Gestaltung Ihrer Printprodukte geht. Von der Anzeige bis zum Briefbogen oder Prospekt gestalten wir individuell zu unglaublich günstigen Festpreisen.


(Firmen-)Logo:

Der Begriff Logo stammt aus dem Griechischen und bedeutet „sinnvolles Wort“.

Firmenzeichen aus Buchstabengruppen (z. B. BMW, SAP, MAN etc.) sind als Logos zu bezeichnen.

Das Firmenlogo bildet die Basis für das visuelle Erscheinungsbild (Corporate Design) eines Unternehmens und steht als optisches Zeichen stellvertretend für das gesamte Unternehmen.

Ein Firmenlogo kann aus einem Wort, einem oder mehreren Buchstaben oder auch aus einer Kombination dieser Elemente bestehen. Es soll prägnant, eigenständig und wiedererkennbar sein.

Außerdem muss ein Logo skalierbar sein, d. h. durch das Verändern der Größe darf sich an der Erkennbarkeit nichts ändern, es muss optisch gleich wirken. Es sollte schwarz-weiß darstellbar sein (für Zeitungen und Faxe) und auf jedem Untergrund stehen können. Ratsam ist es, möglichst wenige Farben einzubinden, da jede zusätzliche Farbe beim Druck Geld kostet.



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Signet:

Herkunft:

Der Begriff Signet kommt aus dem Lateinischen („signum“) und bedeutet soviel wie Zeichen. Im Englischen entspricht dem der Terminus „Emblem“.

Definition:

Ein Signet ist ein Firmenzeichen, das aus grafischen Elementen besteht. Es trifft eine Aussage zu einer Firma, einem Produkt oder einer Person. Dieses spezielle Zeichen ist eine sehr klare Werbebotschaft, da es mit visuellen Mitteln arbeitet und von daher einen sehr hohen Wiedererkennungswert hat. Es erfüllt sozusagen die Aufgabe eines Markenzeichens, mit dem sofort ein Produkt oder eine Dienstleistung in Verbindung gebracht wird.

Landläufig wird aber zwischen Firmenlogo und Signet kein Unterschied gemacht

Funktionsweise:

Das Bezeichnete, also die Ware oder Dienstleistung bzw. der Name des Leistungserbringers, wird abstrahiert und somit formal vereinfacht.

Das Signet wird vom Betrachter bzw. Benutzer, gewollt oder ungewollt, mit der sprachlichen Bezeichnung in Verbindung gebracht und memoriert. Daher brauchen diese besonderen Zeichen oft keine Beschreibung oder Erklärung, sondern sind aus sich selbst heraus verständlich. Das hat den großen Vorteil, dass sie einer weiten (auch internationalen) Öffentlichkeit bekannt sind.

Geschichte:

Ursprünglich verstand man unter Signets Drucker- und Verlegerzeichen. Das waren Zeichen, die der Drucker oder Verleger am Ende eines gedruckten Werkes positionierte, um ein Buch als sein Produkt zu kennzeichnen.

Schon im 16. Jahrhundert fungierten also Signets gewissermaßen als Qualitätssiegel. Die älteste Druckermarke erschien übrigens schon Mitte des 15. Jahrhunderts in Mainz, dem Ort der großartigen Gutenberg´ schen Erfindung.

Mit der Ausbreitung der Druckerkunst nahm auch die Vielfalt der Signets zu. Häufig wurden Initialen oder Wappen des Druckhauses verwendet. Ende des 15. Jahrhunderts gab es bereits über 500 Signets.

Heute gibt es kaum noch Druckersignets, die nach und nach von Verlagssignets, die sich auf dem Umschlag des Buches befinden, abgelöst worden sind.

Probleme bei der Gestaltung:

Da die Signets absolut prägnant gestaltet sein müssen, ist es für den Gestalter wichtig, dass mehrere Bedeutungen in seinem Signet verschlüsselt sind. Ist dies der Fall, kann auch der Betrachter das Signet entschlüsseln und somit verstehen. Außerdem sind viele Bedeutungen abstrakt und können erst durch ihre formale Darstellung sichtbar und verständlich gemacht werden.

Was soll ein Signet vermitteln?

Signet bezeichnet einen Sachverhalt, dass etwas stellvertretend für etwas anderes steht. Das bedeutet, dass ein Bezug (auf einen Namen, einen Gegenstand, eine Dienstleistung) und eine bestimmte Form gegeben sein muss.

Es muss eine klare Konvention geben, anhand der der Betrachter oder Benutzer die Botschaft wahrnehmen, verstehen und dem entsprechend handeln kann.

Es hängt also von der Gestaltung des Signets in entscheidender Weise ab, als wie prägnant das Zeichen wahrgenommen und im Gedächtnis behalten wird.

Eines der international bekanntesten Signets ist der Mercedes-Stern. Es ist optisch sehr prägnant und damit einprägsam. Dennoch drückt es nicht per se bestimmte Vorstellungen aus. Erst durch die Identifikation mit dem Produkt verbinden wir das Merkmal der Qualität mit diesem Zeichen.

Wichtig: Es darf keine Missverständnisse und Fehldeutungen geben! Das Firmenlogo muss also unbedingt eindeutig gestaltet sein!

Aufgaben:

Hauptaufgabe ist die Wahrnehmung der Interessen eines Unternehmens. Daher muss ein Firmenlogo

- wirksam und verständlich sein

- den Kontakt zum Kunden herstellen (also keine Missverständnisse!)

- an den Kunden appellieren (eine Botschaft enthalten)



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Durch die heutige Reizüberflutung ist es immer schwieriger, den Menschen zu erreichen. Um dessen Aufmerksamkeit zu erregen und zu erhalten, muss sich eine erfolgreiche Werbung von der Konkurrenz absetzen können. Das visuelle Erscheinungsbild ist dabei natürlich von besonderer Wichtigkeit. Wenn das Firmenbild ein einheitliches und gut visualisierbares Konzept vorweisen kann, sind die Chancen groß, dass dies aus wahrgenommen wird. Stilmerkmale wie Farbe, Firmenlogo und Typographie sollten einprägsam und unverwechselbar sein. Für die Geschäftspartner ermöglicht das Erscheinungsbild eine Identifikation mit dem eigenen Unternehmen. Dabei ist es wichtig, dass die Unternehmenskommunikation einen einheitlichen Rahmen sowohl nach innen als auch nach außen erhält. Wenn einmal die Regeln festgelegt wurden, müssen sie auch von allen Unternehmensbereichen eingehalten werden, denn nur so kann sich das Unternehmen auch in der Öffentlichkeit als eine Einheit präsentieren. Da immer mehr Betriebe gleichwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten, gewinnt die Art, wie sich das Unternehmen nach Außen hin darstellt, an Wichtigkeit. Nicht mehr nur sachliche Unterscheidungskriterien sind für den Kauf ausschlaggebend, auch andere müssen mit einbezogen werden.


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